Archiv für den Monat Dezember 2014

„Reha-Vorbereitungskurs“ – ein persönlicher Eindruck

Die Vorgeschichte in Kurzform

Wie vielleicht der ein oder andere vor geraumer Zeit auf diesem Blog gelesen hat, befand ich mich für vier Wochen im sogenannten „Reha-Assessment“ des Berufsförderungswerk Nürnberg. Darüber berichtete ich zunächst einige Male, unterließ das jedoch schon bald aufgrund mangelnder Motivation, denn trotz kaum vorhandenen geistigen Anspruchs waren diese vier Wochen ausgesprochen nervenraubend.

Ich brachte sie nichtsdestotrotz erfolgreich hinter mich und bekam von meiner zuständigen Psychologin im Berufsförderungswerk die Zustimmung für jeden nicht-sozialen Umschulungsberuf, der mir vorschwebt. Außerdem äußerte ich den Wunsch, einen „Reha-Vorbereitungskurs“ zu besuchen, in welchem ich mich darin versuchen wollte, mich an die Unmengen fremder Menschen in meinem Umfeld für acht Stunden täglich zu gewöhnen. Oder zumindest zu lernen, unter diesen Umständen ein gewisses Maß an Konzentration aufbringen zu können.

Da das Assessment am 09.10.2014 vorüber war und der nächstgelegene „Reha-Vorbereitungskurs“ schon am 20.10.2014 beginnen sollte und mein Kostenträger die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter ist, musste ich ein wenig hoffen und bangen, dass die Bewilligung zügig von Statten geht. Dies gelang tatsächlich indem ich die zuständige Psychologin bat, ein Kurzgutachten vorab loszuschicken und die lange Version nachzureichen. Bereits nach einer Woche wurden mir also sowohl der Vorbereitungskurs, als auch die Umschulung selbst bewilligt. Der Spaß konnte also losgehen. (Das war Sarkasmus. Es macht keinen Spaß.)

Allgemeines zum Kurs

Der „Reha-Vorbereitungskurs“, oder kurz auch „die RV“ genannt, ist ein dreimonatiges Angebot, welches den zukünftigen Umschülern helfen soll, sich wieder in einer Schulsituation zurecht zu finden, ausreichend Konzentration für den Tag aufzubringen und den täglichen Umgang mit verschiedenartigen Menschen (wieder) zur Normalität zu machen. Außerdem steht am Ende eines jeden Kurses ein umfangreiches Gutachten, welches dem Teilnehmer, dem Team vom bfw und vor allem dem Kostenträger ein sinnvolles Bild schaffen soll, wie sich der einzelne Teilnehmer im Kurs verhielt. Hierbei spielen jedoch nicht nur Sozialkompetenzen und übliche Werte wie Pünktlichkeit und Aufmerksamkeit eine Rolle, sondern auch die erzielten Noten, das äußere Erscheinungsbild, Konflikt- und Teamfähigkeiten oder auch Gesundheitsbewusstsein. Anhand dieses Gutachtens, welcher der Teilnehmer mittels Signatur absegnen sollte, entscheidet der Kostenträger eventuell nochmal, ob das viele Geld hier gut angelegt ist oder nicht.

Persönliche Eindrücke

Anlässlich der gestern im Berufsförderungswerk Nürnberg eingeläuteten Weihnachtsferien und somit dem vollendeten zweiten von drei Monaten dieses Kurses möchte ich nun ein kleines Zwischenrésumé formulieren, welches jedoch nach Beendigung des dritten Monats wahrscheinlich keiner Vervollständigung bedarf, da ich mir recht sicher bin, dass sich nichts Wesentliches mehr ändern wird.

Vorab muss ich jedoch erwähnen, dass meine hier beschriebenen Eindrücke, sowie meine Meinung und Haltung definitiv nicht mit denen anderer Teilnehmer übereinstimmt. Mein Fazit begründet sich mit meinen persönlichen Problemen und Schwierigkeiten, welche sich nie komplett mit denen eines anderen Menschen decken können. Daher hier ein erhobener Zeigefinger: Ich schildere nur meine Sicht der Dinge. Wie es für wen anders laufen kann, kann ich keinesfalls vorhersehen.

Der Inhalt

Ich überspringe organisatorische Fehler, wie beispielsweise den vollkommen unsinnigen, unkoordinierten ersten Tag, welcher für viele aus vier bis sechs Stunden Wartezeit bestand und merke zunächst positiv an, dass wir bereits am zweiten Tag erfuhren, an welchen Tagen welche Tests geschrieben würden, woraus die einzelnen „Lernfelder“ bestünden und wie von nun an jede Woche aussehen würde. Wir bekamen sämtliche Arbeitsmittel gestellt, von Kuli, Bleistift, Geodreieck und Blöcken über einen riesigen Ordner und ein erstes Arbeitsheft bis hin zu USB-Stick, Kopfhörer und einem geliehenen Taschenrechner. Ein Stundenplan verriet, welcher Lehrkörper uns in welchem Raum zu welcher Zeit aus welchen Gründen beehren würde und es fand eine umfangreiche Einführung in die Nutzung des Teilnehmer-Intranets und der E-Mail-Funktion statt. Ebenfalls ein Pluspunkt, oder zumindest kein Abstrich, ist die Tatsache, dass man im Prinzip keinerlei Vorkenntnisse benötigt außer grundlegende in der deutschen Sprache. Man muss noch nie im Leben einen Computer gesehen haben und auch die Grundrechenarten werden noch einmal am Urschleim hergezogen und in mikroskopisch kleine Teile zerlegt. Verben darf man im Deutschunterricht auch „Tun-Wörter“ nennen und in Englisch, ein Fach dessen verwendete Arbeitsblätter mitunter mit der Aufschrift „ab der 3. Klasse“ versehen sind, finden erst gar keine Wertungen und Tests statt. Im Prinzip mag all das ja recht angenehm sein, vor allem für all jene Teilnehmer, deren Schulzeit lange zurück liegt oder für die, deren Amtssprache bis vor kurzem eine vollkommen andere war, doch für jemanden, der vor ein paar Jahren in der sechsten Klasse mit keinem Schulfach sonderliche Schwierigkeiten hatte, könnte dieses Schneckentempo ausgesprochen ermüdend sein. In „EDV“ lernt man, wie man einen USB-Stick einsteckt ohne den Port zu zerstören, einen Ordner anzulegen und zu löschen und wie man in Microsoft Word eine Tabelle erstellt. In Englisch lernen wir Sätze kennen wie „He is 17 years old and has a nice girlfriend.“ und ja, einmal da prangte an der Tafel sogar „bad – worse – worser“.

Schneller ging es bislang nirgends voran, denn jedes noch so simple Thema wird tagelang durchgekaut bis es auch der Letzte verstanden hat. Oder auch nicht.

Die Menschen

Die Gruppe bestand zuerst aus 26 Teilnehmern, kurze Zeit aus 29, dann war es wieder einer weniger. Es finden sehr häufig Gruppenarbeiten statt, welche größtenteils eher unorganisiert verstreichen. Während im üblichen Unterricht jeder säuberlich an die Hand genommen wird (RW), erwartet man während der Gruppenarbeiten, dass sich jeder wie von Zauberhand in eine Gruppe integriert. Diese soll wie ganz selbstverständlich miteinander kommunizieren, sich einigen, zusammenarbeiten, eine Präsentation vorbereiten, etwas vor der ganzen Gruppe vortragen. Teilnehmer, die hierbei Schwierigkeiten haben, werden als solche gar nicht registriert, sie sollen sich „einfach einbringen“, denn „das muss man einfach wieder lernen“.

Einige Teilnehmer sind ausgesprochen lethargisch veranlagt und schließen jegliche Mitarbeit schon vor Beginn der Gruppenarbeit aus. Andere Teilnehmer klagen bei jeder nur möglichen Gelegenheit über Rückenschmerzen, Stress und Co. Manche Teilnehmer sehen diesen Kurs als optimale Möglichkeit, möglichst jedem Teilnehmer und jedem Dozenten mitzuteilen, was sie alles können und wissen, egal wie viel davon wirklich der Realität entspricht. Einige sind sehr unhygienisch, andere neigen zu Aggressionen oder versuchen sich im Mobbing. Als einer der eher wenigen weiblichen Teilnehmer muss man sich scheinbar auch auf sexuelle Anspielungen, widerliche Flirtversuche, offenes Geglotze, körperliche Annäherungsversuche und frauenfeindliche Bemerkungen gefasst machen. Allerdings sind auch freundliche, hygienische, häufiger denkende Menschen dabei, mit denen man sinnvolle Unterhaltungen führen und anständig arbeiten kann. Ich bin überaus erleichtert, dass es sich zufällig bereits am ersten Tag zugetragen hat, dass sich ein solcher Mensch neben mich setzte, wodurch sich mir mein Aufenthalt im bfw Nürnberg wesentlich angenehmer gestaltete.

Der Umgang mit den meisten Menschen im Kurs ist für mich also erstrangig sehr schwierig und anstrengend. Hinzu kommt, dass einige der Dozenten wenig Durchsetzungsvermögen und / oder Interesse an einer ruhigen Lernumgebung vorweisen können. Es geschieht also täglich, dass fast jeder Mensch im Raum laut spricht und dies mit diversen unnötigen Geräuschen untermauert. Trotz etlicher Pausen können es sich die wenigsten verkneifen, im 30-Minuten-Takt zur Toilette zu gehen, ständig in der Tasche zu wühlen, das Essen auszupacken oder auf das Benachrichtigungs-Geräusch des Handys, oder wie man ja jetzt sagt: Smartphone, zu reagieren. Bitten der Dozenten, etwas ruhiger zu sein, werden nur wenige Minuten lang beachtet bis sie als leere Floskeln im Kaugeräusch des nächsten Kaugummis versickern. Es ist also oft extrem laut. Und die normale Lautstärke ist ebenfalls stark erhöht.

Fazit

Für mich ist der Kurs sehr langweilend, was mir allerdings schon vorher bewusst war, wenn auch nicht in dem Ausmaß. Die Umgebung ist mir zu laut, zu unorganisiert, zu kompliziert. Auf intellektuelle Probleme wird eingegangen, auf Probleme bezüglich des Zwischenmenschlichen und der Wahrnehmung leider nicht.

Da die Teilnahme am Reha-Vorbereitungskurs für mich den Zweck hatte, mich langsam auf den Alltag der nächsten zwei Jahre in der Umschulung einzustellen, würde ich nach meinem jetzigen Wissen den Wunsch einer Teilnahme keinesfalls noch einmal äußern. Ich bin lediglich gestresst, genervt, verliere oft die Nerven, bekomme Angstzustände und fürchte mich jetzt eher vor den bevorstehenden zwei Jahren, als dass ich mich auf diese freuen kann.

Ich behalte jedoch die Hoffnung, dass meine zukünftigen Mit-Umschüler, welche nicht einmal zur Hälfte aus denen bestehen werden, die sich derzeit in meinem Kurs befinden, sich etwas anders verhalten werden und dass die Lehrer und Dozenten in der Umschulung mehr Wert auf Ruhe und disziplinierteres Verhalten legen werden als die jetzigen.

Lisa

( Bei Fragen, Beschwerden und Anmerkungen nutzt gern die Kommentarfunktion oder meine E-Mail-Adresse. 🙂 )

Anna macht Pause

Genau. Das wollte ich euch nur wissen lassen.

In den nächsten zwei Wochen gibt es von mir keine Antwortmails, ich werde nur selten dazu kommen Kommentare freizuschalten und Neuanmeldungen im Forum müssen sich auch ein bisschen gedulden. Aber im neuen Jahr geht es dann wieder los und wir haben viele gute Ideen und Aufgaben, die auf uns warten 🙂

Also dann, um es mit Peter Lustig zu sagen: Und jetzt, Abschalten!

Allen Leser*innen ein paar erholsame Tage, vermutlich dann eher nach dem Feiertagstrubel 🙂

Anna

Autistische Geschenke oder Geschenkideen für Autisten

Das hier wird keine Diskussion über Sinn, Zweck oder persönliche Einstellung zum sozialen Ritual des Sich-Gegenseitig-Was-Schenkens anlässlich eines christlichen Feiertags oder anderer Festlichkeiten. Auch nicht über Pro & Contra von unkontrolliertem Konsum 😉 Und überhaupt. Auch wenn das sicher alles legitime, interessante Themen sind.

Stattdessen will ich hier nur mal eine Sammlung von Sachen veröffentlichen, mit denen man autistischen Freunden und Verwandten (aber sicher nicht nur diesen) vielleicht eine Freude machen kann. Wir haben alle so unsere individuellen Vorlieben, wie alle andern Leute auch. Darum beschränk ich mich auf Sachen, die irgendwie mit Autismus in Zusammenhang stehen.

  • Loud Hands – Autistic People Speaking“ – Ein englischsprachiges Buch, herausgegeben und geschrieben von vielen verschiedenen autistischen Menschen. Sehr lesenswert, vorausgesetzt die englische Sprache stellt keine Hürde dar. (Kriegt man auch in Deutschland schnell über amazon.de.)
  • Meine Lieblingsfarben klingen“ – Ein Buch wie gemacht zum Verschenken. Lyrik trifft Malerei und Mutter eines autistischen Kindes trifft erwachsene Autistin. Nicht nur die Farben, auch die gedruckten Worte darin tanzen und klingen. Ein wirklich schönes Kooperationsprojekt mit intensiven, ausdrucksstarken Gedanken.
  • Schattenspringer“ – Hier darf natürlich auch der Schattenspringer nicht fehlen. Eine autobiographische Graphic Novel von Daniela Schreiter alias Fuchskind. Über das Aufwachsen als Autistin auf dem falschen Planeten. Sehr toll, und zwar für Groß und Klein (naja, mittelklein)! Besonders gut: Fuchskind arbeitet gerade schon am zweiten Band!
  • StimTastic“ -Ein Online-Shop der „Stimming Schmuck“ und „Stimming Spielzeug“ verkauft. Da gibt es zum Beispiel formschöne Kettenanhänger oder Armbänder aus gesundheitsverträglichem Material zum drauf Rumkauen. Diese Teile sollen recht widerstandsfähig sein, wenn auch nicht unkaputtbar (also eher Vorsicht bei Autisten, die da sehr hartnäckig zubeißen und am besten erstmal vorsichtig ausprobieren). Es gibt auch einen tollen Ring, der wiederum einen Ring enthält, den man endlos drehen kann, ohne den ganzen Ring um den Finger drehen zu müssen. Total toll! Und dann noch andere Kleinigkeiten wie Anhänger mit vielen beweglichen Teilen (Fahrradkettenteile) zum Rumspielen und Anderes. Für Weihnachten wohl schon zu spät durch den internationalen Versand. Aber bei Interesse an einer Sammelbestellung im neuen Jahr meldet euch bitte hier bei mir! Übrigens ist StimTastic auch eine Firma von Autisten für Autisten mit einer tollen Philosophie.
  • Bedruckte T-Shirts“ – Hier stellvertretend ein Shirt bei Spreadshirt mit dem Aufdruck „Es ist kein behinderter Hund, es ist eine Katze“ auf englisch (was wesentlich besser klingt, als meine Übersetzung). Man kann Stunden damit verbringen selbst T-Shirts zu kreieren (aber auch Pullis, Tassen oder anderen Kram). Bewährt haben sich zum Beispiel auch Shirts mit prägnanten Aufklärungen wie „Ich bin nicht schlecht erzogen, ich bin Autist.“ für die Kleinen oder „Nicht Anfassen, ich bin Autist“ oder sinngemäße Aussagen, die besser klingen 😉 Aber natürlich gehen auch Lieblingsirgendwas-Bilder oder was immer dem zu beschenkenden Autisten sonst so gefällt.
  • Rubiks Cube“ – Oder auch „Zauberwürfel“. Der erlebt gerade ein Comeback und ich kenne viele Autisten, die davon begeistert sind. Im verlinkten Online-Shop gibt es jede Menge Varianten und auch andere Knobelspiele. Perfekt, um sich abzulenken und Wartezeiten oder Busfahrten zu überstehen, die Finger haben was zu tun, der Kopf ist beschäftigt und Spaß macht es auch noch. Für die Fortgeschrittenen geht das Ganze dann noch auf Zeit, um den Weltmeistern im Speedcubing nachzueifern – dafür gibt’s dann besonders rund laufende hochwertige Würfel.
  • Sinneszelt“ – Ein weißes, würfelartiges Zelt, das sich beim Auspacken selbst aufstellt und als eine Art mobiler, kleiner Snoezelraum genutzt werden kann. Ein paar weiße Kissen und Decken rein und dann mit dosierten Lichteffekten arbeiten und/oder Musik hören, Sachen ertasten, sich entspannen und zurückziehen können. Besonders praktisch, weil nicht so groß und zusammengefaltet gut verstaubar – daher aber auch nicht so groß, dass Erwachsene sich darin entspannt hinlegen könnten. Aber so ein kleiner begrenzter reizarmer Raum hat ja vielleicht trotzdem seinen Reiz (RW) 😉 Ansonsten eher für die Kleinen. Am besten im abgedunkelten Raum aufstellen. Gibt es auch in schwarz, dann wird es richtig dunkel, wer das bevorzugt.
  • Hängematten, Hängesessel, Hängezelte – gibt es in unzähligen Ausführungen für drinnen und draußen. Sie sind bei vielen (nicht allen) Autisten sehr beliebt. Schaukeln wirkt auf viele von uns sehr beruhigend. Es hilft dabei wahrzunehmen, wo der eigene Körper sich im Raum befindet, indem es die Wahrnehmung der körpernahen / inneren Sinne, die bei vielen von uns (im Gegensatz zu den äußeren Sinnen wie Sehen/Riechen/Hören) nicht so ausgeprägt ist, verstärkt.
  • Gewichtswesten, -decken, -kissen, -manschetten oder -schlangen – mit schwerem Material gefüllte Textilien, die auf den Körper gelegt einen schweren, gleichmäßigen Druck erzeugen. Hilft aus ähnlichen Gründen wie das Schaukeln vielen (wie immer nicht allen!) Autisten beim Entspannen. Der eigene Körper und die Begrenzungen werden besser wahrgenommen und das vermittelt Sicherheit. Was wiederum beim Entspannen / Beruhigen hilft. Tipp: Gewichte nicht dauerhaft tragen, sondern nur nach Bedarf einsetzen. Es tritt sonst oft eine Gewöhnung ein und der positive Effekt lässt nach. Manche Autisten brauchen sehr viel Gewicht, damit es hilft – das ist individuell verschieden und muss ausprobiert werden. Kissen, Manschetten und Schlangen lassen sich auch einfach selbst herstellen, dazu gibt’s bei Gelegenheit eine Anleitung von mir. Decken und Westen sind etwas aufwändiger, aber für geübte Näher*innen auch machbar.
  • Gesellschaftsspiele, Puzzle – zumindest hier bei Autland spielen fast alle sehr gerne Gesellschaftsspiele 🙂
  • Bücher / Zubehör für die jeweiligen Spezialinteressen – Natürlich haben viele von uns ausgeprägte Interessen. Die größte Freude kann man mir machen, wenn sich jemand wirklich damit beschäftigt und mir etwas Passendes schenkt. Da wir aber selbst die größten Profis sind und feste Vorstellungen haben, hilft es hier am meisten einfach direkt zu fragen, was man sich wünscht / was man noch brauchen kann. Ich zumindest freue mich nicht weniger, wenn es keine Überraschung ist – sondern mehr, wenn es etwas ist, was ich wirklich will und brauchen kann. Also im Zweifel einfach nachfragen oder aber jemanden fragen, der sich mit dem Thema selbst sehr gut auskennt und Empfehlungen geben kann.

Habt ihr noch weitere Tipps oder Ideen? Worüber freut ihr euch besonders? Worüber hat sich euer autistisches Kind besonders gefreut? Ab in die Kommentare damit! 🙂

Viel Spaß beim Verschenken oder was natürlich auch immer geht: sich selbst beschenken! 😀

Anna