Archiv für den Monat Mai 2019

Autland unterstützen

Autland ist ein unabhängiger Zusammenschluss von Autist*innen. Wir sind nicht Teil bestehender Organisationen, kein eingetragener Verein und wir haben uns auch ganz bewusst für diesen Weg entschieden. Das bedeutet allerdings auch, dass wir alle unsere Angebote selbst finanzieren müssen.

Die immer anfallenden laufenden Kosten betreffen vor allem die Raummiete für den Gruppenraum, in dem unsere zwei monatlichen Treffen stattfinden, außerdem Kosten für das Hosting unserer zur Kommunikation wichtigen Online-Infrastruktur und Portokosten.

Wir würden gerne in erster Linie allen Autist*innen die kostenfreie Teilnahme an unseren bestehenden Selbsthilfeangeboten ermöglichen. Daher freuen wir uns sehr über einmalige oder regelmäßige finanzielle Unterstützung. Auch kleine Beträge haben hier schon einen großen Effekt.

Wir haben darüber hinaus auch noch weitere Ideen und Wünsche für zukünftige Angebote wie beispielsweise Workshops für Autist*innen zu verschiedenen Themen oder die Teilnahme an (Autismus-)Veranstaltungen und Konferenzen. Materialkosten, Teilnahmegebühren und Reisekosten würden wir sehr gerne zumindest bezuschussen können.

Es ist kein Geheimnis, dass viele Autist*innen trotz teilweise hoher Qualifikationen sehr schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Viele von uns sind wegen des Ausmaßes der Behinderung auch nicht oder nur eingeschränkt arbeitsfähig. Da ist Geld immer knapp und mal eben so größere Ausgaben für Reisen oder Veranstaltungsbesuche sind oft einfach nicht drin. Vernetzung, Selbstvertretung und Teilhabe werden dadurch natürlich deutlich erschwert.

Wir freuen uns daher über jeden, auch kleinen, Beitrag, der uns die Arbeit erleichtert und neue Angebote möglich macht 🙂

Einmalige Spenden erreichen uns am besten per Paypal.

Über unsere Patreon-Seite könnt ihr uns auch mit kleineren oder größeren monatlichen Beträgen unterstützen.

Vielen Dank!

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Ordnung muss sein

Denn manchmal, wenn ich eine Sache geordnet habe, merke ich, dass ich zufriedener geworden bin. Und bisweilen sogar, dass sich in mir etwas besänftigt hat, dass da schon jahrelang unzufrieden war.

 

Verrückt, oder? Das können ganz banale Dinge sein – etwa meine CD-Sammlung. Da gibt es einen Teil mit Alben und einen Teil mit Samplern, also CDs, auf denen Stücke von mehreren Künstlern oder Stücke eines Künstlers veröffentlicht wurden, die nicht alle auf einem Album erschienen sind. Jahrelang waren diese zwei Gruppen gemischt. Und schön fand ich das zwar nicht, irgendwie muss das doch auch anders gehen, dachte ich mir. Aber erst, als ich sie neu sortiert habe, habe ich sie geteilt. In Alben und Sonstige. Und merkte hinterher, dass ich richtig erleichtert war, dass ich das jetzt endlich erledigt hatte. Obwohl mir ehrlich gesagt zehn Dinge eingefallen wären, die für mein Leben bedeutender wären als, wie ich meine CDs sortiert habe. Der Mensch denkt eben nicht immer rational.

 

Herr Stieglitz