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Entspannung statt Überladung

Wie Gefühle und Bedürfnisse zum Kompass fürs Wohlbefinden werden

Das Thermometer zeigt 30 Grad. Ich stehe in der prallen Sonne und verkaufe Flohmarkt-Artikel für ein Spendenprojekt der Kirchengemeinde. Mein Gesicht glüht und ich habe länger nichts getrunken. Trotzdem bemerke ich diese Bedürfnisse und Körperempfinden nicht. Erst der Hinweis einer Bekannten gab mir einen Wink gab, dass ich dringend aus der Sonne muss, etwas trinken und mich ausruhen.

Dieses Beispiel war vor meiner Autismus-Diagnose. In anderen Situationen merkte ich die Bedürfnisse, konnte sie aber weder mir selbst, noch dem Umfeld vermitteln. Auf einer Silvester-Party, die nur mit mir aus 3 Personen bestand, bin ich beispielsweise weit vor 24 Uhr nach Hause. Damals konnte ich nicht die Perspektive des Gegenübers einnehmen und mir die Wirkung des eigenen Verhaltens erklären.

Prophylaktische Entspannung suchen

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